
Einige
Schwerpunktaussagen zur Münchner Stadtpolitik
Verbesserung und Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere des U-Bahn-Netzes bis zur Stadtperipherie (Überarbeitung des veralteten ÖPNV-Konzepts erforderlich, Setzung neuer Prioritäten).
Sofortiger Weiterbau der U 1 West vom OEZ zur Fasanerie an die S 1.
Straßenbahnlinien und Oberleitungsbusse (absolut schadstofffrei!) als Zubringer zu U- und S-Bahnnetz.
Aufklärung der Bevölkerung, daß parallele Dreifachbedienung (U-Bahn, S-Bahn,
Straßenbahn) schienengebundener Fahrzeuge bei gleicher Streckenführung
finanziell nicht bezuschusst wird. Nutzung der bisher lediglich für Gütertransporte
verwendeten Gleisanlagen in Allach, Moosach, Milbertshofen und Freimann für den
S-Bahn-Nordring.
Verflüssigung des Individualverkehrs zur Verringerung des
Schadstoffausstoßes und der Lärmbelästigung durch Grüne Wellen,
Mehrphasenampelschaltungen und andere verkehrstechnisch sinnvolle Regelungen
sowie Umgestaltung von Straßen- und Kreuzungsbereichen. Letzteres ist vielfach durch kostengünstige Markierungen und ohne aufwendige Baumaßnahmen zu
erreichen.
Kreuzungsfreier Ausbau (Untertunnelung mit Schadstoffabsaugung und
Filterung) verkehrskritischer und stark umweltbelasteter Straßen- und
Kreuzungsbereiche des Mittleren Rings (Richard-Strauß-Straße,
Luise-Kiesselbach-Platz, Landshuter Allee).
Schließung des Autobahnrings um München – Verbindung der
Lindauer mit der Garmischer und Salzburger Autobahn - zur Entlastung
der Anwohner in Obermenzing, Allach-Untermenzing, Pasing, Laim,
Sendling-Westpark, Großhadern, Giesing, Fürstenried sowie den betroffenen Nachbargemeinden von München.
Ausbau des Radwegnetzes und Markierung gefährdeter Radfurten.
Verhinderung des Gegenradverkehrs aus Sicherheitsgründen (Gefährdung insbesondere
von Kindern und Senioren).
Befürwortung eines Fußballstadions München an der Lassallestr. (gegen die Zerstörung des bedeutenden Baudenkmals Olympiastadion durch Umbau bzw. Abriss) Der Standort des Stadions an der Lassallestr./Eggartenstr. stellt eine Erweiterung und Bereicherung für die Sport und Freizeitzone in München dar und kann zu einer Erholungs- und Erlebnislandschaft gestaltet werden: er ist an die 3-Seenplannte angebunden. Es besteht hier die Möglichkeit Trainingsplätze in unmittelbarer Stadionnähe zu errichten. Beste Anbindung an den ÖPNV mit 2 U-Bahnlinien U1 und U3 mit dem aktivierbaren S-Bahn-Nordring. Durch die günstige Verkehrslage mit kurzen Zubringerwegen zum Autobahnring rasche Entzerrung des Individualverkehrs.
Förderung des Breitensports, insbesondere von Ausdauersportarten wie
Wandern, Laufen, Schwimmen und Radfahren. Durch die Motivierung Jugendlicher für
diese Form der Freizeitgestaltung wird der Suchtgefährdung (Rauchen, Alkohol,
Drogen) entgegengewirkt. Ablehnung von Fixerstuben, die den Drogenkonsum fördern und gegen das
internationale Suchtstoffabkommen verstoßen.
Keine Geldverschwendung für Bagatellisierung und Aufrechterhaltung des
Drogenproblems mit Ersatzdrogen.
Einsatz für die Rechte älterer Mitbürger sowie Aufzeigen von
Perspektiven für Bürger im Rentenalter. (In München leben derzeit 260.000
Senioren.) Zu respektieren und zu unterstützen ist die Selbständigkeit und
Selbstverantwortung jedes einzelnen auch im Alter. Anzustreben ist u. a. die Verbesserung der Lebensqualität in
Seniorenwohnheimen. Der Verunsicherung
von Heimbewohnern durch satzungswidrige Fehlbelegung (Umwandlung in Wohnheime
für junge städtische Bedienstete) muß entgegengewirkt werden. Insbesondere
ist der Erhalt des Wilhelmine-Lübke-Heims an der Dantestraße zu gewährleisten
und der Bau zeitgemäß und
wirtschaftlich zu restaurieren.
Gegen die Geldverschwendung für unsinnige Bauwerke wie z.B. beim
Olympic-Spirit-Center mit 70 Millionen DM Bürgschaft der Stadt München.