Bürgerversammlungen:

 

 

 

Außerordentliche Bürgerversammlung vom 16.2.2007

 

Antrag (1):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der außerordentlichen

Bürgerversammlung der Stadtbezirke 2, 3, 8, 9, 10, 11 und 24 aufgefordert,

die zur Planfeststellung vorgelegte Transrapid- Version aus technischen,

ökonomischen und ökologischen Gründen abzulehnen.

 

Antrag (2):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der außerordentlichen

Bürgerversammlung der Stadtbezirke 2, 3, 8, 9, 10, 11 und 24 aufgefordert,

das U- Bahnnetz mit den Stecken:

    U1 vom OEZ zur Fasanerie an die S1 und die

    U4 vom Effnerplatz (Cosimapark) nach Englschalking an die S8

    zu ergänzen.

    (Gesamtkosten für diese beiden Strecken ca. 180 Mio. bis 200 Mio. Euro)

    Kosten werden zu 60 % vom Bund, 20 % vom Land und 20 % von der

    LH München getragen.

 

Antrag (3):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der außerordentlichen

Bürgerversammlung der Stadtbezirke 2, 3, 8, 9, 10, 11 und 24 aufgefordert,

die 3. Start- und Landebahn auf dem Flughafen München abzulehnen.

Diese 3. Start- und Landebahn belastet in erheblichem Maß die Bevölkerung

und versiegelt Grund und Boden nachhaltig ohne adäquate Vorteile an

Entlastung für Mensch und Umwelt zu bieten.

Der leistungsfähigste europäische Flughafen London- Heathrow mit

67,5 Mio. Passagieren pro Jahr besitzt ebenfalls nur 2 Start- und Lande-

bahnen. (München hat 30,8 Mio. Passagiere)

 

Begründung:

Siehe Einwendung gegen die Planfeststellung der Magnetschnellbahn

München Hbf- Flughafen des Vorhabenträgers DB Magnetbahn GmbH

(Dr.- Ing. Robert Mertel, Nymphenburger Str.184, 80634 München)

 

München, den 16.2.2007

Dr. Robert Mertel

Nymphenburger Str. 184

80634 München

 

 

 

 

Bürgerversammlung vom 22.11.2007

 

Antrag (1):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der Bürgerversammlung

des Stadtbezirks 9 aufgefordert,

zur Verkehrsentlastung und Feinstaubreduzierung in München und dem Münchner

Umland, insbesondere der übergeordneten Hauptverkehrsstraßen Landshuter Allee, Fürstenrieder Str. sowie Pasinger- und Planegger Str. sich für die Vervollständigung des Autobahnrings A99 von der Lindauer A96 zur Starnberger A95 und zur Salzburger A9 einzusetzen.

Die starke Belastung der Bevölkerung mit Feinstaub insbes. durch Ausstoß von Abgasen, Rußpartikeln und dem Reifenabrieb mit krebserregenden Mikro- und Nanopartikeln kann nur durch einen den Verkehr kanalisierenden Autobahnring

verringert werden.

Dieser zu vervollständigende Autobahnring A99 darf nicht zu weit von den bisherigen

Anschlußstellen entfernt sein, da er sonst von den motorisierten Verkehrsteilnehmern

aus Weg- und Zeitgründen nicht angenommen wird.

Die Kanalisierung des Verkehrs auf einem geschlossenen Autobahnring A99 ist für

die Masse des bereits derzeit bestehenden Individualverkehrs und Schwerlastver-

kehrs dringend erforderlich.

Begründung:

Eine Sperrung der Landshuter Allee und anderer übergeordneter Hauptverkehrs-

straßen allein für den Schwerlastverkehr bringt nur eine Erhöhung der Verwaltung und

Bürokratie, sowie eine Verlagerung des Verkehrs in ebenso problematisch zu betrachtende Stadt- und Umlandbereiche.

Für viele Verkehrsteilnehmer, insbesonders Lastwagenfahrer ist es nicht einsehbar, daß sie einen Dreiviertelkreis um eine Stadt fahren sollen bei dem bereits derzeit die Straße überlastet ist, wenn das Zielgebiet auf viel kürzerem Weg erreichbar ist. Unter solchen Bedingungen nehmen, wie die Realität zeigt, viele Verkehrsteilnehmer eher Behinderungen auf geringerem Weg in Kauf.

Die Fertigstellung dieses Autobahnrings A99 ist sowohl aus ökologischen als auch aus

ökononischen Gründen sowohl für die Bevölkerung der gesamten LH München und

des Münchner Umlandes dringend geboten.

Bei einem nicht fertiggestellten geschlossenen Autobahnring A99 sind die Beein-

trächtigungen der Gesundheit und die Umweltbelastungen für die betroffene

Bevölkerung unverantwortbar.

 

Dr. Robert Mertel

Anlage: Skizze Autobahnring A99

FREIE WÄHLER MÜNCHNER BLOCK e.V.

Dieser Antrag wurde von der Versammlung mit großer Mehrheit angenommen.

 

Antrag (2):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der Bürgerversammlung

des Stadtbezirks 9 aufgefordert,

die kostenfreie Nutzung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs / ÖPNV

(U- Bahn, S- Bahn, Straßenbahn oder Bus) für die gesamte Bürgerschaft in der

LH München und im Münchner Umland (MVV- Bereich) anzustreben und in entsprechende Verhandlungen mit der MVG und der DB AG einzutreten.

 

Begründung:

- Höhere Anreize für die Bürger den ÖPNV zu benutzen

- Reduzierung der Umweltbelastung durch Verringerung des Individualverkehrs

- Erhebliche Verwaltungsvereinfachung und Bürokratieabbau

- Finanzierung des kostenlosen ÖPNV durch die Vorteile aus dem

  Bürokratieabbau und –wenn erforderlich- aus einem Solidarbeitra

Dr. Robert Mertel:

Statt diesen Antrag vorzulesen hat die Versammlungsleiterin (Bürgermeisterin

Christine Strobl der LH München) in autoritärer Manier diesen Antrag als nicht

bezahlbar abqualifiziert und eine Stellungnahme meinerseits verhindert.

Dieser Antrag wurde daraufhin abgelehnt.